Besonderer Gottesdienst

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15.09.2019
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Unser Turmhahn hat Besuch. Der (grau)schwarze Vogel zusammen mit dem weißen Hahn sind an diesem Sonntag ein Symbol für die Verbundenheit mit unserer Partnergemeinde in Südafrika.
In Teilen des Gottesdienstes wird diese Verbundenheit deutlich.
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Ute berichtet von den Lebensbedingungen in Südafrika und übermittelt Grüße.
Zwei Grüße aus Kapstadt
Gloria Engel ist Mitglied des Kirchenvorstandes in Landsdowne, eine der 13 Partnergemeinden unseres Dekanats "Vorderer Odenwald". Sie engagiert sich seit vielen Jahren in der Partnerschaftsarbeit zwischen Kapstadt und Deutschland und innerhalb Südafrikas. Letztes Jahr im Mai hatte sie zum ersten Mal die Gelegenheit, mit der Delegation nach Deutschland zu kommen. Sie war auch in Fränkisch-Crumbach und auch in dieser Kirche. Sie grüßt mit folgenden, von mir aus dem Englischen übersetzten Worten: Guten Tag Brüder und Schwestern und Kinder der Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach. Ich grüße euch alle im wundervollen Namen unseres Retters Jesus Christus. Ich überbringe Ihnen Grüße von der Herrnhuther Brüdergemeinde Landsdowne zu Ihrem Gottesdienst am 15.9.
Der 2. Gruß kommt aus Kayelitscha, dem größten Township Kapstadts, wo überwiegend ärmere Bevölkerung von Schwarzafrikanern lebt. In der kleinen Moravian Church wird heute Partnerschafts-Gottesdienst gefeiert und Grüße von uns aus Deutschland verlesen. Umso mehr freue ich mich, dass ich Ihnen zeitgleich von unserem Freund Wonga erzählen darf. Er ist 33 Jahre alt, seine Mutter starb als er 12 Jahre alt war und als er 13 Jahre alt war, verließ der Vater die Familie. Wonga kommt aus dem Ostteil des Landes nach Kapstadt und lebt unter schwierigen Bedingungen. Im April dieses Jahres hat er sein Nationales Diplom in Stadt- und Regionalplanung gemacht. Er ist jedoch noch immer arbeitslos und damit stark eingeschränkt in seinen Möglichkeiten. Es ist finanziell sehr schwierig, seine Gesundheit ist sehr angeschlagen und es fehlen ihm Freunde.

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Auch Wonga hat ein Grußwort geschickt.
Wonga schreibt aus dem kalten Südafrika, dort ist ja noch Winter.
Er beginnt mit den Worten von Hiob (13,13): Schweig still und lass mich reden; es komme über mich was da will. So müde meine Seele ist, aber ich glaube immer noch, dass GOTT mir einen Job geben wird, damit ich mein Leben beginnen kann. Alles, was ich jetzt tue, ist zu überleben. Ich hoffe, dass eines Tag meine Träume wahr werden. Ich hoffe, dass meine Seele eines Tages wiederhergestellt wird und ein gutes, lebenswertes Leben führen wird.
Meine Kongregation besteht aus älteren Menschen. Ich bitte den Herrn, ihnen zu helfen und ihnen die Kraft zu geben, mehr Jahre zu sehen. Nächstes Jahr (September 2020) ist Synode aber meine Gemeinde ist zurückgeblieben, wenn es darum geht, einen Beitrag zur größeren Gemeinde zu leisten. Bitte betet für meine Gemeinde. Das Kirchendach ist zusammengebrochen, aber zum Glück war niemand in der Kirche.
Ich möchte mit den Worten aus den Büchern der Psalmen schließen (23, Vers 4): "Er stellt meine Seele wieder her"

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In Südafrika wird zur gleichen Zeit im Gottesdienst an die Partnerschaftsgemeinden in unserem Dekanat gedacht.
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Eingangspsalm 112 in heutiger Sprache.


Bei langsamer Internetverbindung gibt es hier die Tonspur (mp3) vom Video auf der linken Seite
If you have a slow internet connection, here is the soundtrack (mp3) of the video on the left side.

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Schriftlesung
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Fürbitten


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Herzlichen Dank an die Sängerinnen ...
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... und den Organisten.

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