Sonntag, 14.02.2021

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14.02.2021
Sonntag20210214.JPG


Auch in schwierigen Zeiten gibt es Wege der Hoffnung!


Hier ist die Druckversion der Andacht zu finden.
Und hier ist die Tonspur der Andacht:

Sonntag20210214_002.JPG


Schönheit gibt es auch in eisigen Zeiten.
Der "Fallende Bach" am 13.02.2021


Liebe Zuhörende, herzlich willkommen!
Unser Pfarrer, Thomas Worch, ist aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen. Von dieser Stelle ein herzlicher Gruß an ihn mit den besten Wünschen zur Heilung!
Wir beide, Irmgard und Hildegard, haben kurzentschlossen die Aufgabe übernommen, heute ein wenig Zuspruch und An-dacht zu Ihnen zu bringen.

Kennen Sie das? Man sucht und sucht, aber wird nicht fündig.
Man sucht NICHT und findet. Oder stößt plötzlich auf etwas, was man in diesem Moment braucht. So ging es mir mit dem heute hier verwendeten Bibelwort. Es stand in einem Kalender, den ich mir ansah und es ist angelehnt an Johannes 1, Vers 16:

Aus seinem Reichtum
hat Gott uns immer wieder
mit überreicher Gnade beschenkt.

Noch, als ich überlegte, womit Gott MICH beschenkt hat, las ich in einem darunter stehenden Text weiter:

In jede und jeden von uns hat Gott
Gaben und Fähigkeiten hineingelegt.
Manche kennen wir genau,
andere schlummern noch unentdeckt in uns.
Wir dürfen sie im vertrauensvollen Blick auf Gott
suchen, entdecken, entfalten.
Nicht nur für uns, sondern auch für andere -
ganz nach dem Motto:
"Wie Gott mir, so ich dir!"
und mit einem fröhlichen Herzen.

Ja, das ist es, was ich gerade in diesen Tagen so gut gebrauchen kann:
Das Vertrauen in mich und meine Stärken, die mir geschenkt wurden.
Auch und gerade, wenn doch vieles so eingeschränkt ist, darf ich meine Gaben für mich und meine Mitmenschen nutzen.
Ich stelle mir Fragen und lade Sie ein, dies, wenn Sie mögen, auch zu tun:

. Welche Stärken fühle ich in mir?
. Wo kann ich jemandem von meinen Fähigkeiten abgeben und Gutes tun?
. Darf es auch eine ganz klein anmutende Geste sein, die ich jemandem zukommen lasse? Z.B. ein freundliches, aufmunterndes Zulächeln, ein Telefonanruf, eine nette Postkarte, ein interessantes Buch, das ich gelesen habe und weitergebe, ein Lied, das ich meinem Enkelkind vorsinge......
.
Ich selbst und Sie ebenso, wir werden spüren, was wir weitergeben können in einer Zeit, in der vieles nicht selbstverständlich ist.
Wir möchten Sie einladen zum Gebet:

Gott, wir danken dir für alle unsere Fähigkeiten, die du uns geschenkt hast.
Du hast uns gesegnet, um zu segnen
und getröstet, damit auch wir trösten.

Wir werden gestärkt, um Stärke weitergeben zu können und geliebt, um zu lieben.
Du lehrst uns, was wir zum Leben brauchen, damit auch wir lehren und weitergeben können, was wir wissen.
Gott, du machst uns heil, damit auch wir Heil bringen, wenn es nötig ist.
Du trägst uns, damit wir tragen und ertragen und du hältst uns, damit auch wir halten und Stärke weitergeben können, dem Menschen, der es nötig hat.
Danke, dass du uns aus unseren dunklen Tälern immer wieder herausholst, und wir auch die Fröhlichkeit im Herzen spüren dürfen, die doch so Not tut!

Vater unser im Himmel,geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit. Amen.

Mit dieser Segensbitte und dem darin enthaltenen, wunderschönen Bild möchten wir uns heute verabschieden. Kommen Sie gut durch den Tag und die kommende Woche!

Möge dein Tag von Segen erfüllt sein,
wie die Sonne den Himmel mit Licht füllt.
AMEN

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