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Erläuterung |
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From:
Ev.Pfarramt-FC@t-online.de To: "Sykora , Bernd" <opa@bsykora.de> Subject: Erntedankfest Date: Sun, 26 Sep 2004 08:10:48 +0200 Lieber Bernd, wir haben entschieden, dass wir Gottesdienst und Fest auf dem Bauernhof in Bierbach feiern. Trotz des Wetters!!! Die Landwirte können die notwendigen Arbeiten auf Hof und Feld auch nicht verschieben, nur weils kühl ist oder nass. Also: Warme Schuhe! Warme Jacke! Mütze, Schal und Schirm! Und auf geht' nach Bierbach!! Liebe Grüße Armin |
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Und
alles war
ja auch schon vorbereitet, da konnten Gottesdienst und Fest nicht so
einfach verlegt werden! Zurück |
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Es
gibt ja
Regenschirme und Dachvorsprünge.... |
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...
und auch
noch einen Kuhstall. |
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DerPosaunenchor
wartete schon auf seinen Einsatz Zurück |
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und
auch der
Kirchenchor konnte an einem trockenen Platz singen. |
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Der
Altar war
überdacht. So wurden auch die Liturginnen |
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und
der
Pfarrer nicht sonderlich nass. Zurück |
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Der
Kindergarten begeisterte mit der mimischen Ausgestaltung eines Liedes. |
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Und
alle
machten fröhlich mit. |
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Zurück |
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Der
Blues vom
verlorenen Sohn löste großen Beifall aus. |
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Da
es auf
einem Bauernhof keine Orgel gibt, war der Posaunenchor stark gefordert. |
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Da
der
Kuhstall für einen Teil der Festgemeinde benötigt wurde,
mussten die Kühe im Regen stehen. |
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Blick
in die
Tuba.... |
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...mit
Hof und
Erntekrone. |
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Die
Landfrauen
hatten Hof und Tische liebevoll geschmückt. |
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Für
die
Kinder gab es eine Bastelecke im Kuhstall. Zurück |
| Erntedank auf dem Bauernhof: Auch bei Regen eine stimmungsvolle Zeremonie Selbst ein verregneter September-Sonntagmorgen hielt die Evangelische Kirchengemeinde Fränkisch-Crumbach nicht davon ab, ihren Erntedankgottesdienst traditionsgemäß auf dem Bauernhof zu feiern. Zahlreiche Besucher aller Altersstufen fanden sich ein auf dem Hof von Heinz Pfeifer in Bierbach, wo sie unter den ausladenden Vordächern von Stall und Scheune vor dem Nieselregen Schutz fanden. Den Blick gen Himmel gerichtet, eröffnete Pfarrer Armin Mohr den Gottesdienst mit den Worten: „Auch die Arbeit der Landwirte findet bei jedem Wetter statt. Deshalb lasst uns froh und dankbar sein für das was wir haben: Ein Dach über dem Kopf und trockene Kleider am Leib im Gegensatz zu denjenigen, die derzeit Opfer von Naturkatastrophen wurden.“ Begleitet vom Posaunenchor unter der Leitung von Walter Mink stimmten alle ein in „Danke für diesen guten Morgen..“ An den Gebäudewänden hingen lila Fahnen mit dem Facetenkreuz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und der Treppenaufgang zum Fachwerk-Wohnhaus war mit Herbstpflanzen umrahmt. In der Hofmitte unter der weißen Plane war ein Strohrundballen als Altar aufgebaut. Neben der kleinen Statue mit Jesu am Kreuz waren dort Obst und Gemüse der Saison drapiert sowie ein Brotlaib und Getreidegarben. Riesige Kürbisgewächse leuchteten in Orange- und Grüntönen am Fuß des Naturaltars; Äpfel und Birnen zeigten ihre ganze Palette von grün über gelb bis zu roten Farbnuancen. Die Landfrauen hatten wieder in liebevoller Handarbeit eine Erntekrone gestaltet und die Tischgarnituren mit kleinen Herbstgebinden verziert. Der Kirchenchor unter Andreas Mohrhard und auch die anwesenden Kinder des Evangelischen Kindergartens und die Erzieherinnen trugen ihren Teil zur Danksagung mit bei. Das eingängige „Du hast uns deine Welt geschenkt“ trugen letztere mit ausdrucksstarker Gestik vor. Heiterkeit rief der fetzige Song „He Alter rück den Zaster raus“ hervor, gesungen von den jugendlichen Mittwochsleuten und von Pfarrer Armin Mohr auf der Gitarre begeleitet. Es bezog sich auf die vorangegangene Erzählung und Auslegung vom „Verlorenen Sohn“, der sein Erbe verprasst und reumütig zum Vater zurückkehrt, der ihn wiederum mit offenen Armen aufnimmt und ihm verzeiht. Zum Zeichen der Verbundenheit wurden Brotwürfel und Weintrauben ausgeteilt; eine gemeinsame Fürbitte beendete den Gottesdienst. Unter dem brassigen Klängen des Posaunenchores konnten sich die Besucher anschließend bei „Supp un Kuche“ stärken, für die Kinder war eine Bastelecke eingerichtet. Nichts konnte die besondere Atmosphäre dieser Andacht im Freien schmälern – und wie lautet eine alte Bauernregel: „Regen bringt Segen“ (c) Sabine Koch |