Advent und Weihnachten

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Mit dem ersten Adventssonntag beginnt das neue Kirchenjahr. Advent – abgeleitet vom lateinischen Wort für Ankunft, „adventus“ – bezeichnet die Zeit der Vorbereitung auf die Geburt Jesu. Viel öfter als zu anderen Jahreszeiten sitzen Menschen an Adventssonntagen bei Kerzenlicht beisammen. Andere wünschen sich eine „besinnliche Zeit“. Adventskranz, Adventskalender und andere besondere Vorbereitungen, wie Weihnachtsplätzchen backen, aber auch Fenster putzen, sind Zeichen dafür, dass ein besonderes Fest gefeiert wird. Im kirchlichen Leben findet man ebenso Symbole und je nach Kirchengemeinde unterschiedliche Bräuche: Die Evangelische Kirche in Fränkisch-CrumbachAufbau des Baumes wird in der Advents- und Weihnachtszeit festlich geschmückt. Ein Team von ehemaligen Kirchenvorstehern und ehrenamtlichen Helfern sind gemeinsam mit unserer Küsterin Annemarie Jost bereits vor dem ersten Advent aktiv. Der Adventskranz wird aufgehängt und ein Tannenbaum erleuchtet den Weg vom Ortseingang zur Kirche. An dieser Stelle sei allen Arbeitern im Hintergrund herzlich gedankt, die unsere Kirche so festlich schmücken und mit ihren technischen Kenntnissen, manche „Panne“ vermeiden helfen!

Auch der Herrnhuter Stern schmückt zunächst das Gemeindehaus und leuchtet an Heiligabend in der Kirche. Paramente, die den Altar und die Kanzel schmücken, weisen mit der Farbe Violett darauf hin, dass die Adventszeit eine Zeit der Vorbereitung und des Wartens ist. Violett ist eine Farbe des Übergangs zwischen blau und rot.
In gottesdienstlichen Lesungen wird an Adventssonntagen das Bild der „Dämmerung“ aufgenommen. „Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern“. Besser hätte Jochen Klepper diese Übergangszeit in seinem 1938 gedichteten Kirchenlied nicht beschreiben können. Früher fastete man in dieser Zeit, wohl auch, weil die karge Jahreszeit weniger Nahrung bot.

An Heiligabend und an den Weihnachtstagen zeigen weiße Paramente und die Stola des Pfarrers in der Farbe Weiß, dass jetzt die Zeit der Freude, des Feierns und des Lichts beginnt.

An Heiligabend werden 3 Gottesdienste gefeiert:
Um 16 Uhr findet der Gottesdienst für die ganze Familie statt, der vom Team des Kindergottesdienstes und der Freitagsleute für alle Generationen gestaltet wird. Für Kinder sind die ersten Bänke reserviert, damit sie möglichst nah die Weihnachtsgeschichte miterleben können! Auch der Weihnachtsbaum beginnt erst in diesem Gottesdienst zu leuchten und das nur mit Hilfe aller Kinder. Der Weihnachtsstern spielt auch noch eine „leckere“ Rolle..... Mehr wird nicht verraten!

Die Christvesper um 19 Uhr wird vom Posaunenchor mitgestaltet. Zu diesem traditionellen Weihnachtsgottesdienst mit Predigt und Chorälen, die im Wechsel von Orgel und Posaunenchor begleitet werden, begrüßt bereits am Eingang der Posaunenchor mit seinen Klängen.

Den Abschluss bildet um 22 Uhr die Christmette. Mit Texten, die zum Mit- und Nachdenken einladen, mit der Weihnachtsgeschichte und musikalisch setzt dieser Gottesdienst am späten Heiligabend einen besinnlichen Akzent.

Am 1. Weihnachtstag findet der Gottesdienst mit Abendmahl um 10 Uhr unter Mitwirkung des Kirchenchors statt. Am 2. Weihnachtstag beginnt der Gottesdienst ebenfalls um 10 Uhr.
Christiane Mohr

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